Sgaminegg

Das Sgaminegg ist ein kleines, aber defintiv sehr feines Restaurant im Prenzlauer Berg, das mit seinem gemütlichen Stil und den bodenständigen Gerichten mit Pfiff begeistert sowie mit seinem Namen Fragen aufwirft. Ein guter Grund also, mal auf einen Teller Pasta bei den Besitzern Christine und Hardy vorbeizuschauen!

Wie kam es zu dem ungewöhnlichen Namen und was bedeutet er für euch?

Mit einem Geschmackserlebnis: ein Winzer aus Österreich, Steiermark, produziert Weine, wie es sich eigentlich gehört, ohne Zeitdruck und mit Ruhe. Er lässt sich und seinen Weinen Zeit, muss aber auch Kompromisse eingehen, dennoch produziert er unserer Meinung nach beste zeitgenössische Produkte. Im wahrsten und besten eingeschränkten Sinne “Slow Food”. Und darum kommt unser Name von einer seiner Weinparzelle, die heißt nämlich auch Sgaminegg.

Was ist das besondere am Sgaminegg und was ist ein Gericht, das man immer bei euch auf der Karte findet?

Leberkäse mit Kartoffelsalat, alles andere wechselt täglich. Aber auch nicht irgendein Leberkäse und Hauptsache Kartoffelsalat, sondern den Leberkäse von Magnus Bauch aus dem Glockenbachviertel, konventionell, ehrlich und gut, es muss nicht unbedingt Bio sein, aber ein klassischer Leberkäse wie wir ihn wünschen und kennen. Was den Kartoffelsalat betrifft, den bereiten wir mit guten, geeigneten Kartoffeln zu, am liebsten BioLinda. Die werden dann ganz bodenständig mit Essig, Öl, Fleischbrühe, Zwiebel, Gurke, Salz angemacht.Samstags gibt es zudem in der Regel immer Weißwürste, ebenfalls von Magnus Bauch, mit Brezeln!

Ihr habt neben dem Restaurant auch einen kleinen Shop, in dem man Spezialitäten aus aller Welt kaufen kann. Wonach wählt ihr die Produkte aus?

Nach dem, was wir auch privat mögen und schätzen. Mit anderen Worten, Brot, Schnaps, Öl, Essig, Schokolade, Wein, Saft, Porzellan und und und. Einfach gut und erschwinglich muss es unserer Ansicht nach sein.

Wie würdet ihr euer Restaurant beschreiben, vom Stil und der Atmosphäre?

Da haben wir nie verkrampft darüber nachgedacht, sowas muss sich von selbst ergeben, nur so kann es funktionieren. Der persönliche Stil ist uns auf jeden Fall wichtig, darüber sollte man an und für sich aber gar nicht nachdenken, sondern sich einfach nur wohlfühlen.

Was wäre das schönste, das man nach einem Besuch bei euch sagen könnte?

Arguments give subjects information about what to do

Flavour Tipp: Pasta mit Birne, Rosenkohl und Speck, dazu frischer Parmesan und ein schönes Glas Wein – ein Gedicht!

Adresse: Seelower Straße 2, 10439 Berlin

Text: Katharina Flick / Bild: Katja Zimmermann