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Im Prenzlauer Berg sind Nina, 35, Architektin und Partnerin von Cityfoerster und ihr Mann Mate, 36, Creative Director bei SEHSUCHT eher zufällig gelandet. Das Loft in der Greifswalder Strasse war zum Verlieben und der  Bezirk egal. Hier wohnen sie ohne Wände und bauen sich einen Küchenblock nach Wunsch. Schlafen, leben, kochen und arbeiten – alles ist fliessend. Das Badezimmer ist der einzige abgegrenzte Raum. Inzwischen sind die beiden mit Nachwuchs in eine größere Wohnung umgezogen, aber vorher haben wir uns nochmal ganz in Ruhe für euch umgeschaut!

Welchen Stil findet man in eurer Wohnung ? Wir haben viele Erbstücke, wie etwa die orangene Ledercouch, die wir hegen und pflegen. Nach dem Tod meiner Oma war der Familie klar, die bekommt Nina! Dazu kombinieren wir minimalistisches, skandinavisches Design, das vor allem praktisch ist und sich nicht in den Vordergrund drängt. Ich liebe den Bruch mit Materialen, Muster sind dabei eher reduziert. Das wichtigste für mich: Immer frische Blumen auf dem Tisch!

Warum wohnst du im Prenzlauer Berg? Hier sind wir eher zufällig gelandet, weil wir uns in das Loft verliebt haben und uns völlig egal war, in welchem Bezirk diese Wohnung liegt. Für mich muss das Umfeld im Viertel stimmen: Ein gut zu erreichender Supermarkt und ein Café zum Wohlfühlen am Samstagmorgen mit richtig gutem Kaffee sind mir wichtig. Für alles andere bin ich bereit zu fahren.

Wegen Nachwuchs sind Nina und Mate inzwischen in eine strukturiertere Wohnung mit Zimmern gezogen. Dem Prenzlauer Berg sind sie aber treu geblieben.

Wie hat sich das Wohnen mit Kind verändert ? Wir leben ordentlicher, organisierter und sauberer (lacht). Es liegen auf jeden Fall weniger Kabel herum und die Bücher stehen inzwischen in einem Regal und nicht mehr auf dem Boden, wie früher in unserem Loft. Auch Bilder und Rahmen hängen jetzt an den Wänden. Das Provisorium ist vorbei.

Das schauen wir uns ganz sicher bei nächster Gelegenheit auch mal an! Danke für das Interview, liebe Nina!