Umami, Restaurant, Asiatisch, Test, essen, Terasse, Lampem, Prenzlauer Berg, Berlin

Wir waren bereits bei der Eröffnungsfeier des wunderbaren Restaurants UMAMI in der Knaackstraße dabei und waren so begeistert, dass wir unbedingt mehr über das Konzept und die Geschichte erfahren wollten. Vor Kurzem durften wir nun einen Blick hinter die Kulissen des Restaurants werfen: Wir haben einige Besonderheiten der Karte für euch getestet, Fotos gemacht und die charmante Daniela Kögler zum Interview getroffen.

Daniela, wie seid ihr denn auf die Idee zu UMAMI gekommen? Hier in dieser Gegend sind viele Menschen, die auf gesunde Ernährung achten und die wissen natürlich auch, dass asiatische Küche gut ist, aber sie sind schon übersättigt von dem Standard Hähnchen süß sauer oder ähnlichem. Dabei kann man die Küche so kreativ und lecker aufpimpem, dass man jeden Tag etwas anderes probieren kann und möchte! Darum heißt es auch für alle, die keine asiatische Mami haben. Ich esse tatsächlich auch jeden Tag hier, weil es einfach leicht und lecker ist. Wir stehen einfach für gesunde ehrliche Küche zu bezahlbaren Preisen.

Qualität vs. Preis? Wir sparen nicht an der Qualität, in unserem Surf und Turf ist richtig gute Rinderlende oder wir nutzen schöne Maispoularde, das ist im Einkauf vielleicht ein wenig teurer, dafür hat es aber auch Seele und die Menschen hier, die schmecken auch den Unterschied. Damit die Qualität konstant bleibt, ist es auch wichtig, das wir hier regelmäßig essen, so haben wir eine ganz eigene interne Qualitätskontrolle – das ist uns wirklich wichtig und wir sind auch immer offen für Kritik unserer Gäste.

Wer entwickelt denn die Gerichte? Mein Freund und sein Cousin & Partner Tuyen Van Pham entwickeln die Gerichte, er hat das Konzept im Kopf, er weiß, was er sich vorstellt – er sieht einfach immer das große Ganze. Für ihn sind natürlich Kräuter wie frischer Koriander, aber auch Ingwer und Fischsoße wirklich wichtig und unsere Wasabicreme, die ist ein echtes Highlight.

Was wir bestellt haben

Jeder von uns durfte sich ein paar Leckereien von der Karte aussuchen und wir haben uns bewusst für Gerichte entschieden, die wir sonst nicht bestellt hätten. So denkt Katja bei Calamaris eher an zähe Autoreifen, als an ein leichtes Gericht und Katharinas Vorliebe für Ente hielt sich bis dato auch auch eher in Grenzen.

Mekong Surf & Turf: Ein Klassiker neu interpretiert, Steak mit Garnelen, dazu ein scharfes Wasabipesto und Süßkartoffelpommes.

Barbarie Ente: Katharina mag eigentlich keine Ente, schon gar keine Asia-Ente süß sauer, damit hatte dieses gute Stück, das mit einer wunderbaren Pflaumenreduktion serviert wurde, zum Glück so gar nichts gemein. Hauchzart und eine echte Überraschung für uns, daher auch Katharinas Favorit.

Scharfe Calamaris: Nix mit Gummireifen, wunderbar zarte Calamarisstücke auf einem scharfen Reisbett – unglaublich lecker und Katjas Nummer 1 des Abends.

Nachspeise: Wir haben nur ein kleines Stück des hausgemachten Kuchens geschafft, der auf einem Bett aus Kokoscreme serviert wurde, aber dieses kleine Eckchen war ein Stück vom Himmel!

Was wir getrunken haben

Weißwein – Ein warmer Sommerabend, ein leichtes Essen und dazu ein schöner Grauburgunder, damit macht man nichts falsch, genau der richtige Tipp von Daniela, die uns auch gleich verraten hat, dass alle Weine Bio sind. Dazu haben wir als Erfrischung einen Koriander Mule getrunken, eine wunderbar leichte Limonade, die in wunderschönen Flaschen serviert wird – Sommerfeeling pur!

Cocktails: Zu den Drinks im UMAMI muss man wissen, dass Besitzer Dikjubi bereits 12 Jahre Barkeeper Erfahrung in den renommiertesten Bars Berlins hinter sich hat, entsprechend wunderbar sind auch die Drinks.

Invisible Fish: Sagt euch nichts? Kein Wunder, ist auch eine Eigenkreation. Das besondere daran sind die Zutaten, neben scharfem Chili-Wodka auch Eischaum und total verrückt ein kleiner Tropfen Fischsoße, was eine Geschmacksexplosion auf der Zunge erzeugt!

Wodka Sour: Der Cocktail ist auf Basis eines Reiswodkas gemacht, der eine solch angenehme Süße erzeugt, dazu das Wodkaaroma und die Säure der Limette erzeugen einen wunderbaren Geschmack, mit einem Abgang, der fast ein wenig nach Milchreis schmeckt. Ein Traum!

Text: Katharina Flick / Bilder: Katja Zimmermann

Join the conversation! 5 Comments

  1. Liest sich wunderbar und hört sich ganz danach an, dass man dieses Restaurant mal besuchen muss!
    Bei Umami muss ich persönlich direkt an Matcha denken, der grüne Wundertee aus Japan. Würde auch noch gut in das Gesamtkonzept des Restaurants passen.

    Antworten
    • Matcha Tee ist auf jeden Fall auch ein spannendes Thema – danke für den Tipp! Die Küche im Umami ist allerdings eher vietnamesisch geprägt. Lieben Gruß! K&K

      Antworten
      • Wenn ihr Fragen zu dem Thema Matcha habt oder auch mal was dazu schreiben wollt, meldet euch gerne bei mir. Auf unserer Webseite sind auch schon einige Informationen zu finden …
        Alles Gute!

      • Alles klar, vielen lieben Dank euch!

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Food, Home, Zu Gast

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