Lieblingscafe

Was gibt es schöneres, als am Wochenende nach einem gemütlichen Spaziergang auf ein Stück Kuchen im Lieblingscafé einzukehren. Hier hat wahrscheinlich jeder seinen persönlichen Geheimtipp, unsere Lieblingsadressen in unserem Kiez verraten wir euch heute in diesem Post.

Café Katulki, Neukölln

Katharina wohnt im so genannten Kreuzkölln, also genau da wo die Bezirke Neukölln und Kreuzberg aufeinander treffen. Ihr erster Tipp liegt in einer Seitenstrasse des Maybachufers. Im polnisch-italienischen Café wechseln sich Foccachia mit Amore und Pierogi aus Großmutters Rezeptbuch auf der Speisekarte ab. Dazu gibt es göttliche selbst gebackene Kuchen und Brote, die besonders bei dem liebevoll hergerichteten Frühstück die Hauptrolle spielen.

Café Katulki, Friedelstraße 41, Neukölln

Lissabonbon – Vintage Café, Kreuzberg

Katharinas zweiter Tipp  ist das Lissabonbon, ein winzig kleines Café mit gerade einmal 6 Sitzplätzen. Hier gibt die portugiesische Besitzerin Lúcia Vicente den Ton an und steht jeden Tag selbst am Herd, um ihre herrlichen Suppen und duftende Kuchen zu fertigen. Wer mag, kann hier Glutenfrei, Vegan oder einfach mir viel Liebe schlemmen. 

Lissabonbon, Reichenbergerstr. 104, Kreuzberg

Barista in der Oderberger Strasse

Katja deckt den Bereich Prenzlauer Berg mit den Café-Empfehlungen ab. Ein morgendlicher Weg durch den noch beruhigten Mauerpark durch die breite Oderberger Strasse führt direkt zum kleinen Barista. Im Sommer bietet es draussen ein paar Sitzplätze mehr, aber vor allem den besten Kaffee in allen Variationen, gepaart mit einem Croissant in perfektem Zustand zwischen knusprig, buttrig und soft – und darauf ist schon seit Jahren Verlaß.

Barista, Oderbergerstrasse 54, Prenzlauer Berg

Cinema Café Berlin

Die zweite Empfehlung von Katja ist mit noch mehr Geschichte behangen und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hackeschen Markt. Das Cinema Café steht bestimmt in jedem Reiseführer, doch für Katja ist es mehr: Das erste Café, das sie in Berlin regelmässig aufsuchte und lange Abende verbrachte. Der Charme ist immer noch derselbe: Filmplakate und Scheinwerfer an den Wänden, alte Bistrostühle undein bunt gemischtes Publikum. Den Namen hat das Café übrigens vom Kino im Hinterhof erhalten – das war in vergangenen Zeiten das Vorführkino der DDR, in dem Filme zensiert oder durchgewunken wurden.

Cinema Café, Rosenthaler Straße 39, Berlin-Mitte

Da wir uns als Berlinansässiges Magazin manchmal ein wenig zu sehr auf die Hauptstadt konzentrieren, hier auch noch ein Gruß aus Katharinas alten Heimat Hamburg. Wer hier auf der Suche nach tollen Cafés ist, kann einmal bei diesen drei Blogs vorbeischauen: Elbmadame, Hamburg von Innen, Stadtinfos von Immowelt.

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Text & Bilder: Katharina Flick & Katja Zimmermann